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Tap Knight - Idle Adventure

Abenteuer

9.00 Bewertungen
4,4
Entwickler
Pixel Balloon LLC
Veröffentlicht
28.10.2021
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Screenshots

Tap Knight - Idle Adventure screenshot
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Ich habe Tap Knight - Idle Adventure mit einem einfachen Ziel ausprobiert: herauszufinden, ob sich das lässige Rollenspiel auch dann gut eignet, wenn ein Android-Gerät im Haushalt nicht nur von einer Person genutzt wird. Mein Eindruck fällt dabei klar, aber nicht uneingeschränkt aus. Das Spiel ist leicht zugänglich, verlangt keine langen Sitzungen und passt gut in kurze Pausen. Gleichzeitig sollte man vor der Installation klären, wer das Gerät verwendet, welche Erwartungen an ein Rollenspiel bestehen und ob ein kostenpflichtiger, eher kompakter Titel zum jeweiligen Nutzer passt.

Pixel Balloon LLC setzt hier nicht auf ein großes, kompliziertes Abenteuer mit langen Dialogen und einer riesigen Welt. Stattdessen steht ein unkomplizierter Weg durch eine Geschichte im Mittelpunkt, bei dem Tippen und Fortschritt eng miteinander verbunden sind. Genau diese Reduktion macht den Einstieg angenehm. Ich musste mich nicht erst durch ein umfangreiches Regelwerk arbeiten, bevor das eigentliche Spiel begann.

Im Alltag wirkt das besonders praktisch, wenn das Smartphone oder Tablet gelegentlich weitergereicht wird. Eine Person kann ein paar Minuten spielen, das Gerät später an jemand anderen geben und muss nicht erst eine lange Sitzung beenden. Trotzdem würde ich das Spiel nicht als völlig gemeinschaftliches Brettspiel für mehrere Personen einordnen. Es bleibt in erster Linie ein persönliches Abenteuer, dessen Fortschritt und Entscheidungen man besser nicht achtlos zwischen verschiedenen Nutzern vermischt.

Ein kleines Abenteuer, das sich gut in den Haushalt einfügt

Das Grundgefühl erinnert an ein Rollenspiel, das seine Stärke aus der niedrigen Einstiegshürde zieht. Wer gern Fortschritt aufbaut, ohne ständig komplizierte Menüs zu verwalten, findet hier einen nachvollziehbaren Ablauf. Das Tippen ist nicht bloß eine einzelne Aktion, sondern der Kern der Interaktion. Dadurch versteht man schnell, was zu tun ist, und kann sich auf den Fortgang der Geschichte konzentrieren.

Ich sehe darin vor allem einen Vorteil für Menschen, die klassische Rollenspiele mögen, aber gerade keine Zeit für ausgedehnte Kämpfe oder lange Erkundungstouren haben. Eine kurze Runde während einer Wartezeit funktioniert besser als bei einem Spiel, das erst nach zwanzig Minuten richtig in Fahrt kommt. Gleichzeitig ist diese Einfachheit auch die wichtigste Einschränkung: Wer taktische Tiefe, freie Bewegung oder eine große Auswahl an Spielsystemen erwartet, könnte das Erlebnis zu schmal finden.

Für ein gemeinsam genutztes Gerät ist der Spielstil zunächst angenehm. Ein Kind oder Jugendlicher kann beispielsweise nach den Hausaufgaben ein paar Minuten spielen, während ein Elternteil das Smartphone später für Nachrichten oder andere Aufgaben braucht. Weil der Titel als Abenteuer-Rollenspiel gestaltet ist, fühlt er sich nicht wie eine reine Beschäftigungs-App an. Dennoch sollte man den Fortschritt nicht als gemeinsames Projekt betrachten, wenn mehrere Personen denselben Spielstand verwenden.

Mein praktischer Tipp lautet deshalb: Vor dem ersten Start sollte die Familie festlegen, wer den Spielstand verwaltet. Das klingt banal, verhindert aber unnötige Diskussionen. Bei einem Spiel, das stark auf fortlaufenden Fortschritt setzt, kann ein anderer Nutzer versehentlich etwas verändern, das jemand anderes gerade aufbauen wollte. Das ist kein spezielles Problem dieses Titels allein, aber bei einem gemeinsam genutzten Gerät fällt es besonders schnell auf.

Was beim ersten Start wichtig ist

Der Einstieg ist eher etwas für Nutzer, die sofort loslegen möchten. Ich musste mich nicht mit einer großen Vorgeschichte beschäftigen, um den Sinn der ersten Aktionen zu verstehen. Das macht Tap Knight - Idle Adventure auch für Personen interessant, die nur gelegentlich spielen oder sich von umfangreichen Rollenspieloberflächen schnell erschlagen fühlen.

Gleichzeitig sollte man die Erwartungen an das Wort „Abenteuer“ richtig einordnen. Ich würde hier kein Spiel installieren, wenn ich eine frei begehbare Welt, umfangreiche Nebenaufgaben oder eine stark verzweigte Erzählung suche. Der Reiz liegt stärker im stetigen Vorankommen als in einer aufwendigen Simulation einer Fantasy-Welt. Das ist eine bewusste, zugängliche Richtung und nicht automatisch ein Mangel.

Für einen Haushalt mit mehreren Nutzern ist der erste Start außerdem der richtige Moment, um die Verantwortlichkeiten zu klären. Wer darf spielen? Soll der Fortschritt nur von einer Person verändert werden? Wird das Gerät nach der Nutzung wieder an den Besitzer zurückgegeben? Solche Absprachen ersetzt das Spiel nicht. Gerade weil es keine von mir festgestellte Familienverwaltung oder klar getrennte Haushaltsprofile gibt, würde ich diese Grenzen außerhalb des Spiels festlegen.

Auch die technische Ausgangslage ist überschaubar: Das Spiel setzt Android 5.0 oder neuer voraus. Das macht es grundsätzlich für ältere Geräte interessant, sofern sie noch zuverlässig funktionieren. Auf einem gemeinsam verwendeten Gerät sollte man trotzdem prüfen, ob genug Speicher und eine angenehme Bedienung vorhanden sind. Eine ältere Android-Version allein sagt wenig darüber aus, wie komfortabel das Spielen im Alltag tatsächlich wirkt.

Gemeinsame Nutzung ohne vermischte Erwartungen

Bei einem geteilten Smartphone entstehen schnell unterschiedliche Vorstellungen davon, was „ein bisschen spielen“ bedeutet. Für die eine Person sind ein paar Tippaktionen genug, die andere möchte den Fortschritt länger verfolgen. Ich würde deshalb eine einfache Reihenfolge vereinbaren: Der Hauptnutzer spielt zuerst, andere dürfen nur nach Absprache weitermachen. So bleibt nachvollziehbar, wer welche Entwicklung ausgelöst hat.

Ein zweiter sinnvoller Schritt ist, das Spiel nicht unmittelbar vor einer wichtigen Nutzung des Geräts zu starten. Wenn jemand das Telefon gleich für einen Anruf, eine Navigation oder eine Nachricht braucht, kann ein laufender Spielfortschritt unnötig stören. Tap Knight - Idle Adventure eignet sich zwar für kurze Unterbrechungen, aber ein gemeinsames Gerät braucht trotzdem klare Übergaben.

Besonders hilfreich finde ich die Trennung zwischen Spielzeit und Besitz. Ein Kind kann das Abenteuer nutzen, ohne dass das Gerät automatisch zu seinem persönlichen Spielgerät wird. Umgekehrt sollte ein Erwachsener nicht einfach in einen Fortschritt eingreifen, nur weil das Smartphone gerade frei ist. Diese Grenze klingt selbstverständlich, wird bei kleinen Spielen aber oft weniger ernst genommen als bei großen Konsolentiteln.

Wer mehrere Geräte im Haushalt besitzt, sollte außerdem nicht automatisch davon ausgehen, dass ein Spielstand überall identisch verfügbar ist. Ich würde den Fortschritt zunächst an dem Gerät belassen, auf dem das Spiel eingerichtet wurde, und keine Entscheidungen über Übertragungen treffen, ohne die jeweiligen Möglichkeiten selbst zu prüfen. Für meine Bewertung ist entscheidend: Das Spiel funktioniert als kompakter Einzelspieler-Titel, nicht als ausdrücklich organisiertes Familienkonto.

Für wen das Spiel im Alltag gut passt

Ich empfehle das Abenteuer vor allem Spielern, die ein ruhiges, leicht verständliches Rollenspiel für kurze Zeitfenster suchen. Dazu gehören Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit ein paar Minuten überbrücken möchten, ebenso wie Nutzer, die abends lieber kleine Fortschritte machen, statt sich in ein langes Spielsystem einzuarbeiten.

Auch für Rollenspiel-Einsteiger kann der Titel sinnvoll sein. Die zentrale Idee ist schnell greifbar, und der Weg zum nächsten Fortschritt wirkt weniger einschüchternd als bei Spielen mit vielen Charakterwerten, Ausrüstungsslots und verschachtelten Menüs. Wer einem jüngeren Nutzer das Spiel überlässt, sollte allerdings berücksichtigen, dass die Altersfreigabe bei USK ab 12 Jahren liegt. Diese Einstufung sollte im Haushalt nicht durch die vermeintlich einfache Bedienung ignoriert werden.

Für ältere Kinder oder Jugendliche kann das Spiel eine gute Möglichkeit sein, ein Rollenspiel kennenzulernen, ohne sofort eine komplexe Steuerung zu beherrschen. Ich würde es trotzdem nicht unkontrolliert als Familienunterhaltung einordnen. Die Altersangabe ist eine klare Orientierung, und bei einem gemeinsam genutzten Gerät sollte die erwachsene Person entscheiden, ob das Spiel zum jeweiligen Alter und zur persönlichen Reife passt.

Weniger geeignet ist der Titel für Spieler, die von einem Abenteuer vor allem Entdeckung und individuelle Entscheidungen erwarten. Auch wer kooperative Funktionen, direkte Duelle mit Freunden oder eine umfangreiche soziale Ebene sucht, sollte eher zu einem anderen Genrevertreter greifen. Tap Knight - Idle Adventure wirkt auf mich dann am stärksten, wenn man es als unkomplizierten persönlichen Fortschrittsbegleiter betrachtet.

Bezahlung, Vertrauen und gemeinsame Geräte

Das Spiel kostet 0,89 €. Für mich ist das ein niedriger Einstiegspreis, der die Entscheidung einfacher macht als bei einem teuren Premiumtitel. Trotzdem bleibt eine Zahlung eine Haushaltsfrage, wenn das Gerät mehreren Personen gehört. Ich würde vor der Installation festlegen, wer den Kauf autorisiert und wer später spielen darf. So entsteht nicht der Eindruck, dass jede Person auf dem Gerät selbstständig über Käufe entscheiden kann.

Der Preis verändert auch die Erwartungshaltung. Bei einem kostenlosen Titel verzeiht man eher, dass ein Spiel sehr klein oder schlicht ausfällt. Bei einer kostenpflichtigen App möchte man dagegen wissen, ob der Umfang zum eigenen Geschmack passt. Meine Einschätzung lautet: Der Titel lohnt sich vor allem für Nutzer, die genau diese reduzierte Form des Rollenspiels mögen. Wer ein großes Abenteuer erwartet, wird wahrscheinlich trotz des geringen Preises nicht vollständig zufrieden sein.

Ich würde die Kaufentscheidung außerdem nicht allein anhand der durchschnittlichen Bewertung treffen. Tap Knight - Idle Adventure liegt bei 4,4 aus 261 Bewertungen. Das zeigt, dass der Titel bei den bisherigen Nutzern gut ankommt, sagt aber nicht automatisch, dass er zu jedem Haushalt passt. Gerade bei Spielen mit bewusst einfacher Struktur hängt die Zufriedenheit stark davon ab, ob man kurze, direkte Abläufe als angenehm oder als zu begrenzt empfindet.

Die bisherige Verbreitung liegt bei über 10.000 Installationen. Das ist genug, um den Titel nicht als völlig unbekannten Einzelversuch zu betrachten, aber es macht ihn auch nicht zu einem allgegenwärtigen Standardspiel. Für mich passt diese Größenordnung zum Charakter des Abenteuers: eher ein kleiner, spezieller Tipp als ein großes Spiel, das jeder im Freundeskreis bereits kennt.

Alterskontext und verantwortungsvolle Übergabe

Die Altersfreigabe ab 12 Jahren ist bei der gemeinsamen Nutzung besonders wichtig. Ein Spiel kann leicht zu bedienen sein und trotzdem nicht automatisch für jedes Kind gedacht sein. Ich würde einem jüngeren Nutzer den Titel nicht einfach mit der Begründung überlassen, dass die Aktionen unkompliziert wirken. Die Entscheidung sollte sich an der offiziellen Altersangabe und an der Einschätzung der Familie orientieren.

Für Eltern oder andere erwachsene Bezugspersonen ist es sinnvoll, den Titel zunächst selbst anzusehen. Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um die Frage, ob der Spielrhythmus zum Kind passt. Manche Nutzer kommen mit einem fortlaufenden Fortschritt gut zurecht, andere möchten ständig neue Aufgaben und sichtbare Abwechslung. Eine kurze gemeinsame erste Sitzung kann zeigen, ob das Spiel motiviert oder schnell langweilig wird.

Ich würde außerdem keine persönlichen Grenzen im Spiel selbst vermuten. Wenn ein Gerät von mehreren Personen verwendet wird, sollten Nutzungszeiten, Übergaben und Kaufentscheidungen außerhalb des Spiels abgesprochen werden. Das ist besonders relevant, weil ein kompakter Titel leicht unterschätzt wird: Gerade weil man schnell ein paar Aktionen ausführen kann, kann er häufiger gestartet werden, als ursprünglich geplant.

Eine gute Haushaltsregel wäre, den Fortschritt nach jeder Nutzung in Ruhe zu lassen und das Gerät anschließend wieder an die vereinbarte Person zu übergeben. Das klingt streng, schützt aber den Charakter eines Einzelspieler-Erlebnisses. Wer den Titel als persönliche kleine Kampagne begreift, wird vermutlich mehr Freude daran haben, als wenn mehrere Personen ohne Absprache am selben Ablauf herumprobieren.

Wie es sich gegen typische Alternativen behauptet

Im Vergleich zu großen mobilen Rollenspielen ist Tap Knight - Idle Adventure deutlich unkomplizierter. Die üblichen Alternativen bieten oft mehr Figuren, umfangreichere Welten, längere Aufgabenketten und mehr Möglichkeiten, den Spielstil individuell anzupassen. Dafür benötigen sie meist mehr Aufmerksamkeit und wirken auf einem gemeinsam genutzten Gerät schnell überladen.

Gegenüber reinen Tip- oder Leerlaufspielen bringt dieser Titel für mich einen stärkeren Abenteuerrahmen mit. Es geht nicht nur darum, eine Zahl möglichst lange wachsen zu sehen. Der Weg durch die Geschichte gibt den Aktionen einen Zusammenhang. Wer jedoch eine besonders tiefe Handlung erwartet, sollte seine Ansprüche zurücknehmen. Die erzählerische Seite ist eher ein Rahmen für den Fortschritt als ein eigenständiges, umfangreiches Drama.

Auch klassische Offline-Rollenspiele können die bessere Wahl sein, wenn jemand selbstständig erkunden, Entscheidungen treffen und Kämpfe genauer steuern möchte. Tap Knight - Idle Adventure gewinnt dagegen bei der Bequemlichkeit. Es verlangt weniger Einarbeitung und eignet sich besser für kurze Zeitfenster. Diese Abwägung ist wichtiger als die Frage, welches Spiel allgemein „besser“ ist.

Für einen Haushalt würde ich den Titel einer großen Multiplayer-App vorziehen, wenn das Gerät nur gelegentlich frei ist und niemand ständig online mit anderen koordinieren möchte. Ein Multiplayer-Spiel ist die bessere Wahl, wenn gemeinsame Ziele und direkte Interaktion im Mittelpunkt stehen. Hier liegt der Schwerpunkt eher auf dem individuellen Vorankommen, das man mit anderen besprechen kann, aber nicht zwingend gemeinsam ausführt.

Meine praktischen Hinweise für den täglichen Einsatz

Mein erster konkreter Hinweis betrifft die Übergabe des Geräts: Der Nutzer sollte vor dem Weiterreichen kurz prüfen, ob er wirklich fertig ist, statt das Spiel offen liegen zu lassen. Dadurch wird verhindert, dass die nächste Person versehentlich weiterspielt. Bei einem persönlichen Gerät ist das nur eine kleine Unachtsamkeit; bei einem Familiengerät kann daraus schnell Streit über den Spielstand werden.

Der zweite Hinweis betrifft die Erwartung an den Fortschritt. Ich würde nicht versuchen, jede kurze freie Minute zwanghaft mit dem Spiel zu füllen. Gerade bei einem einfachen Tipp-Rollenspiel kann der Reiz verloren gehen, wenn man es wie eine tägliche Pflicht behandelt. Besser funktioniert es als kleine Beschäftigung zwischen anderen Aufgaben, mit klaren Pausen und ohne den Druck, ständig etwas freischalten zu müssen.

Als dritten Punkt empfehle ich, den Titel zuerst auf dem Gerät der Person einzurichten, die den Fortschritt hauptsächlich verwalten soll. Bei einem geteilten Smartphone ist das nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische Entscheidung. So bleibt klar, wem der Spielstand gehört, und die anderen Nutzer wissen, dass sie nicht ohne Rücksprache in das Abenteuer eingreifen sollten.

Ein weiterer nützlicher Vergleichstest ist, die ersten Spielminuten nicht mit einem großen Rollenspiel, sondern mit einem typischen Leerlaufspiel zu vergleichen. Wenn dir dort die fehlende Geschichte fehlt, könnte Tap Knight - Idle Adventure genau die passende Mitte sein. Wenn dir dagegen schon das Tippen und der schrittweise Fortschritt zu passiv vorkommen, wird wahrscheinlich auch dieser Titel nicht die richtige Wahl sein.

Mein Urteil für Familien und Einzelspieler

Nach meinem Test sehe ich Tap Knight - Idle Adventure als kleines, zugängliches Abenteuer-Rollenspiel für Menschen, die unkomplizierten Fortschritt mögen. Die Bedienung ist leicht verständlich, der Preis bleibt niedrig, und der Titel passt gut in kurze Spielpausen. Pixel Balloon LLC verfolgt dabei keinen Ansatz, der mit großen mobilen Rollenspielproduktionen konkurrieren muss. Die Stärke liegt gerade darin, dass man schnell beginnen kann.

Für ein gemeinsam genutztes Gerät würde ich das Spiel mit einer klaren Einschränkung empfehlen: Es braucht eine eindeutige Absprache darüber, wer den Spielstand führt. Ohne getrennte Haushaltsgrenzen kann ein persönliches Abenteuer schnell zu einem unübersichtlichen Gemeinschaftsprojekt werden. Das Spiel selbst liefert dafür nicht automatisch eine soziale Struktur, weshalb die Organisation bei den Nutzern liegt.

Beim Alterskontext würde ich die Einstufung USK ab 12 Jahren ernst nehmen und die erste Nutzung bei jüngeren Familienmitgliedern nicht einfach voraussetzen. Für Jugendliche ab diesem Rahmen kann der Titel ein entspannter Einstieg in das Rollenspielgenre sein. Für jüngere Kinder oder Nutzer, die mehr Kontrolle und freie Erkundung brauchen, würde ich eine andere App wählen.

Unterm Strich ist dies kein Spiel, das ich jedem blind empfehlen würde. Ich würde es aber einem Freund ans Herz legen, der ein kleines Abenteuer für zwischendurch sucht, keine komplizierte Steuerung möchte und mit einem eher geradlinigen Fortschritt zufrieden ist. Die beste Entscheidung ist hier nicht die Frage nach maximalem Umfang, sondern ob ein ruhiges, persönliches Spiel auf dem jeweiligen Gerät wirklich seinen Platz hat.

Die Veröffentlichung erfolgte am 28.10.2021, und als aktuelle Versionsangabe wird Android SDK Requirements geführt. Für die Installation sollte das Gerät mindestens Android 5.0 verwenden. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind und du den Spielstand eindeutig einer Person zuordnest, bekommst du einen unkomplizierten Zeitvertreib mit Abenteuerrahmen. Suchst du dagegen ein umfangreiches Familien- oder Mehrspieler-Erlebnis, würde ich eher bei den üblichen größeren Alternativen bleiben.

Highlights

  • Automatisierte Kämpfe ermöglichen entspanntes Spielen ohne ständiges Eingreifen.
  • Kurze Spielsitzungen eignen sich gut für unterwegs oder zwischendurch.
  • Neue Ausrüstung sorgt regelmäßig für spürbare Fortschritte.
  • Die Bedienung ist übersichtlich und auch für Einsteiger schnell verständlich.
  • Offline-Fortschritt kann das Weiterkommen ohne dauerhafte Internetverbindung erleichtern.

Einschränkungen

  • Der Spielablauf wiederholt sich nach einiger Zeit recht stark.
  • Für schnelle Verbesserungen wird häufig Werbung eingeblendet.
  • Späterer Fortschritt kann deutlich langsamer und grindlastig werden.
  • Die strategischen Möglichkeiten bleiben im Vergleich zu komplexeren RPGs begrenzt.
  • Einige Inhalte und Upgrades können durch In-App-Käufe beschleunigt werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Tap Knight – Idle Adventure und wie funktioniert das Spielprinzip?

Tap Knight – Idle Adventure ist ein mobiles Idle-Rollenspiel, bei dem du einen Ritter durch Kämpfe, Abenteuer und verschiedene Entwicklungsstufen führst. Ein großer Teil des Fortschritts erfolgt automatisch, sodass dein Held auch während deiner Abwesenheit Ressourcen sammeln kann. Durch Tippen, Aufwerten und strategische Verbesserungen stärkst du Ausrüstung, Fähigkeiten und Begleiter, um immer anspruchsvollere Gegner zu besiegen.

Kann man Tap Knight – Idle Adventure kostenlos spielen?

Ja, Tap Knight – Idle Adventure kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Wie bei vielen Free-to-Play-Spielen gibt es jedoch optionale In-App-Käufe, mit denen sich beispielsweise Fortschritte beschleunigen, zusätzliche Ressourcen erwerben oder bestimmte Vorteile freischalten lassen. Für ein angenehmes Spielerlebnis ist kein Kauf zwingend erforderlich, allerdings kann der Fortschritt ohne Ausgaben langsamer sein.

Benötigt Tap Knight – Idle Adventure eine dauerhafte Internetverbindung?

Ob eine Internetverbindung erforderlich ist, kann je nach Funktion und Version variieren. Viele grundlegende Idle-Aktivitäten lassen sich möglicherweise auch zeitweise offline nutzen, während Belohnungen, Werbung, Cloud-Speicher, Ranglisten oder Käufe eine Verbindung voraussetzen können. Vor dem Download solltest du deshalb die aktuellen Angaben im App Store oder bei Google Play sowie die Berechtigungen der App prüfen.

Ist Tap Knight – Idle Adventure für Kinder geeignet?

Das Spiel ist durch die einfache Steuerung und das automatische Kampfsystem grundsätzlich leicht zugänglich. Dennoch sollten Eltern die Altersfreigabe, enthaltene Werbung und mögliche In-App-Käufe beachten. Auch wenn keine komplizierte Bedienung erforderlich ist, können Fantasy-Kämpfe, zufällige Belohnungen oder Kaufangebote je nach Alter relevant sein. Bei jüngeren Spielern empfiehlt sich die Einrichtung von Kaufbeschränkungen.

Welche Geräte und Betriebssysteme werden von Tap Knight – Idle Adventure unterstützt?

Tap Knight – Idle Adventure ist für mobile Geräte mit Android oder iOS vorgesehen, wobei die genauen Anforderungen von der aktuellen Version abhängen. Vor der Installation solltest du kontrollieren, ob dein Smartphone oder Tablet über eine kompatible Betriebssystemversion und ausreichend freien Speicher verfügt. Auf älteren Geräten können längere Ladezeiten, Einschränkungen bei der Darstellung oder eine geringere Leistung auftreten.

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Veröffentlicht
28.10.2021

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